Wetterstation Hannover
Lage: Lat = 52° 24' 08'' Nord - Lon = 09° 45' 45'' Ost
Höhe: 52 Meter über n. N.
Bundesland: Niedersachsen Regierungsbezirk: Hannover
Stadt: Hannover Ortsteil: List Nord
Naturraum: Hannover liegt im Tal der Leine am Übergang zwischen dem niedersächsischen Bergland und dem norddeutschen Tiefland. Im Südwesten der Stadt grenzen die Ausläufer des Weserberglandes, im Norden die Geestlandschaften an das Stadtgebiet.
Station
Die Station liegt etwa 3 Kilometer von der Hannoverschen Innenstadt entfernt. Durch die Lage im Randbereich des Stadtzentrums repräsentieren die Messwerte vor allem das Stadtklima Hannovers. Die Station steht auf einer ca. 500 qm großen Rasenfläche, umgeben von Büschen und niederem Strauchwerk. Die Umgebung ist locker freistehend bebaut, westlich grenzt eine Kleingartenanlage an.
Technik
Davis Vantage 2 Pro (EU) mit Anemometer, Hygrometer, Thermometer, Niederschlagsmesser, Barometer, Solarstrahlungsmesser und separater Zusatzstation für Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Der Niederschlag wird zusätzlich mit einem Regenmesser nach Prof. Hellmann kontrolliert. Die Station ist 24 h aktiv belüftet. Der Regenmesser wird in den Wintermonaten bei Frost beheizt.
Montage
Hygrometer, Thermometer, Regenmesser
befinden sich in 2 Meter über Boden; Anemometer in 10 Meter Höhe;
Bodentemperaturfühler in 5 cm Höhe, 10, 20 und 50 cm Tiefe, Bodenfeuchtesensoren in
10 und 20 cm Tiefe.
Primäre Messwerte
Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Globalstrahlung, Niederschlag, Windstärke, Windrichtung, Temperatur in 5 cm Höhe sowie 10, 20 und 50 cm Tiefe, Bodenfeuchtigkeit in 10 und 20 cm Tiefe.
Sekundäre Messwerte
Niederschlagsintensität, Windchill, Heatindex, THSW-Index, Evapotranspiration, Taupunkt, Sonnenscheindauer*, Windrun, 10-Minuten-Mittel der Windgeschwindigkeit, Tagesmittelwindgeschwindigkeit, dominate Windrichtung, mittlere Globalstrahlung pro Stunde, Sonnenenergie, UV-Index.
* Die gemessene Sonnenscheindauer wird durch die Bebauung in der Umgebung negativ beeinflusst. Besonders im Winter ergibt sich ein geringerer Messwert als die tatsächliche Sonnenscheindauer.
Messintervall
Den Daten liegt ein 24-Stunden
Messintervall zu Grunde. Beginn der Datenreihe ist 0:00 Uhr
MEZ=GMT
+1 (auch während der Sommerzeit), Ende ist 24:00 Uhr
MEZ. Wird also etwa um 7 Uhr
eine Temperatur von 12°C, um 14 Uhr von 16°C und um 23:59 Uhr von 10°C
erreicht, gilt 10°C und nicht 12°C als Tagestiefstwert.
Datendichte
Niederschlag bei Impuls; Wind alle 2,5 s.; Temperaturen, Luft- und Bodenfeuchtigkeit, alle 10 s.; Solarstrahlung einmal pro Minute; Luftdruck einmal pro Minute; dauerhaft archiviert werden Minutenwerte (ca. 46.000 Einzelwerte pro Tag).

